Leichlingen
Leichlingen ist eine Mittelstadt im Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen mit rund 28 078 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2024) bei einer Fläche von 37,26 km² – entsprechend einer Bevölkerungsdichte von etwa 754 Einwohnern pro km². Geografisch liegt Leichlingen am nordwestlichen Rand des Oberbergischen Landes im Übergang zur Niederrheinischen Tiefebene. Das Stadtgebiet steigt von rund 54 m auf bis zu 250 m über NHN an und wird im Norden durch die Wupper sowie im Süden durch den Murbach und die Diepentaler Talsperre begrenzt. Außerdem wird Leichlingen westlich und östlich von den Autobahnen A3 und A1 eingefasst.
Die Stadt trägt seit dem 8. Juli 2013 den offiziellen Beinamen „Blütenstadt“, eine Bezeichnung, die auf die zahlreichen Obstplantagen zurückgeht, in denen im Frühling das Stadtbild von blühenden Obstbäumen geprägt ist. Historisch findet sich Leichlingen erstmals im Jahr 973 urkundlich erwähnt; 1019 wurde der Ort erneut genannt, wobei interessanterweise ein Klosterbau geplant, aber nie umgesetzt wurde. Stadtrechte wurden der Bürgermeisterei Leichlingen am 24. September 1856 verliehen.
Leichlingen zeichnet sich durch seine reizvolle Mittelgebirgslandschaft aus, die in Kombination mit der Nähe zu Ballungsräumen wie Köln, Leverkusen und Düsseldorf eine attraktive Wohnlage bietet. Darüber hinaus erweist sich Leichlingen als zukunftsorientiert: So wird ein innovatives Konzept zur nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftung („blau-grüne Klimaachse“) umgesetzt, um Wasser bei Starkregen besser zu speichern und zu nutzen – etwa in Entwässerungsmulden und Zisternen – und damit die Kanalisation zu entlasten sowie Trinkwasser zu sparen.