Leverkusen
Leverkusen ist eine kreisfreie Mittelstadt im Süden Nordrhein-Westfalens, im Regierungsbezirk Köln gelegen. Die Stadt erstreckt sich über rund 78,87 km² bei etwa 168 581 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2024). Sie gehört zur Metropolregion Rhein‑Ruhr und liegt geographisch im Bergischen Land, direkt am Zusammenfluss der Wupper in den Rhein, nordöstlich der Großstadt Köln.
Die Entstehung von Leverkusen ist relativ jung, gegründet wurde sie 1930 durch die Fusion der Stadt Wiesdorf mit den Gemeinden Schlebusch, Steinbüchel und Rheindorf. Ihren Namen verdankt die Stadt dem Chemiker Carl Leverkus, der hier im 19. Jahrhundert eine Chemiefabrik gründete. 1975 kam es zu einer weiteren Vergrößerung, als Opladen, Bergisch Neukirchen und der Stadtteil Hitdorf zu Leverkusen hinzukamen und die Stadt in drei Stadtbezirke gegliedert wurde.
Wirtschaftlich ist Leverkusen stark vom Chemiesektor geprägt: Im modernen Chempark Leverkusen, dem ehemaligen Bayer-Werk, sind rund 200 Unternehmen angesiedelt – darunter namhafte Konzerne wie Bayer, Covestro und Evonik – und dort arbeiten etwa 28 100 Beschäftigte.
Im Stadtbild findet sich eine deutliche Infrastruktur: Leverkusen verfügt über drei größere Stadtzentren mit Fußgängerzonen in den Stadtteilen Wiesdorf (Mitte), Schlebusch und Opladen. Kultur- und Freizeitangebote ergänzen das Lebensangebot: So existiert das Kolonie‑Museum, das Einblicke in das Leben der Bayer‑Belegschaft früherer Jahrzehnte gibt.
Alles in allem präsentiert sich Leverkusen als wirtschaftlich bedeutsame Stadt mit starker Infrastruktur, historischer Industriepräsenz sowie modernen Stadtstrukturen – eingebettet in eine zentrale Lage im Rheinland, mit vielseitiger Lebensqualität und industriellem Erbe.