Erkrath
Erkrath ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann mit rund 43 700 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2024) und einer Fläche von etwa 26,9 km². Geografisch liegt Erkrath direkt östlich der Landeshauptstadt Düsseldorf, eingebettet im Übergangsbereich zwischen dem Niederrheinischen Tiefland und dem Niederbergischen Land.
Die Stadt zeichnet sich durch eine hügelige Landschaft aus – die Höhen reichen vom Düsselniederung bei etwa 45 m ü. NHN bis hin zu den Willbecker Höhen mit rund 162 m ü. NHN. Ein bedeutendes Merkmal ist das historisch wertvolle Neandertal: Zwischen Erkrath und Mettmann wurden 1856 die berühmten Fossilien des Homo neanderthalensis gefunden; seither trägt die Stadt den Beinamen „Fundort des Neandertalers“. Das zugehörige Naturschutzgebiet Neandertal, mit rund 223 ha Fläche, zählt zu den ältesten geschützten Landschaften Deutschlands.
Die Stadt gliedert sich in drei nicht zusammenhängende Stadtteile – Alt-Erkrath, Hochdahl und Unterfeldhaus – was auf die kommunale Neugliederung in Nordrhein‑Westfalen zurückgeht. Besonders erwähnenswert ist der Stadtteil Hochdahl, der seit 1975 Teil von Erkrath ist und trotz anfänglicher Eingemeindungspläne nach Düsseldorf seine Selbstständigkeit bewahren konnte.
Insgesamt vermittelt Erkrath ein Bild von lebendiger Mittelstadtqualität: historisch geprägt durch die Neandertaler-Funde, landschaftlich charaktervoll durch Hügel und Täler, und verkehrsgünstig gelegen im unmittelbaren Einzugsgebiet von Düsseldorf. Der Stadt gelingt es, Natur- und Erholungsräume mit historischer Bedeutung und moderner Lebensqualität zu vereinen – Erkrath ist ein attraktiver Wohn- und Lebensort mit eigener Identität.